Unter dem Namen BOW-tanic werden seit Anfang der 1990er eigene Songs produziert. Zum großen Teil handelt es sich um instrumentale Elektro-Pop-Stücke, doch auch einige Vocal-Tracks sind entstanden, sowohl mit deutschen als auch mit englischen Texten. Als Teil des Projektes POOL steuerte BOW-tanic zwischen 1997 und 2002 mehr in Richtung Dance, der poppige Ansatz blieb jedoch stets erhalten.
Seit einigen Jahren häufen sich die Anfragen von Künstlern und Labels für Remixe. Luzent waren 2002 die ersten, deren Soul-Pop-Spuren bearbeitet wurden. Simeon sang ihre Songs gleich gänzlich in den BOW-tanic-Studios ein. Weitere Aufträge folgten. Im Oktober 2005 konnte auf dem neuen Album von Redeema (Berliner Cross-Over-Rock) endlich die erste Veröffentlichung eines BOW-tanic Remixes untergebracht werden. Nähere Informationen dazu und zu weiteren betreuten Künstlern können über das rechte Menü aufgerufen werden.
Desweiteren entstehen nach wie vor jede Menge Edits und Remixe für den Einsatz bei DJ-Sets - bisher bereits über 1300! Bei den DJ-Versionen reicht die Spanne vom einfachen Zufügen von Extrabeats des Original-Titels für besseres Mixing bis zur exakten Bearbeitung jedes einzelnen Taktes eines Songs, um beispielsweise Temposchwankungen auszugleichen oder alte Schallplatten-Raritäten zu entknistern. Die Remixe dienen eher dazu, Tracks durch komplette Überarbeitungen tanzbar(er) oder überhaupt erst einsetzbar zu machen.
BOW-tanic produzierte darüberhinaus im Auftrag verschiedener Radio-Stationen zunächst die legendären Hit-Mixe, später auch Spezial-Versionen bekannter Songs oder exklusive Megamixe. 1996 begann alles mit "Quit Playing Games" der Backstreet Boys und einem Medley ihrer ersten Hits. Umfangreicher weil musikalisch vielseitiger war die Arbeit an vier rund 20-minütigen Madonna-Megamixen (plus jeweiligen Edits) anläßlich ihres viertägigen Berlin-Gastspiels 2001 für sowie die "Stars-For-Free"-Mixe 104.6 RTL mit allen am Umsonst-Konzert beteiligten Künstlern.
Und schließlich werden durch BOW-tanic regelmäßig bewegte Bilder musikalisch veredelt. Von einfachen Jingles über CI-Tones bis hin zu kompletten Imagefilmen und Werbespots sowie tonalem Background für TV-Produktionen reicht die Palette. Der Kontakt zu nahezu jedem Fernsehsender der Nation und mehreren renommierten Produktionsstudios eröffnet den Weg zu oft sehr spannenden Projekten.